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Zu dumm für Bundesheer oder Zivildienst? 6,1% der Untauglichen leiden an "mangelnder Intelligenz"

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2008 sind wieder mehr junge Männer bei der Musterung durchgefallen. Ganze 14,6 Prozent der stellungspflichtigen 18-Jährigen (Jahrgang 1990) wurden als "untauglich" ausgemustert, das waren 6.571 von insgesamt 44.900 Personen.

Im Jahr 2007 waren es noch 13,1 Prozent von über 47.000 Stellungspflichtigen und 2006 13,4 Prozent. Das geht aus einer der APA vorliegenden Stellungsstatistik für 2008 hervor.

Grafik: APA
Anteil der ausgemusterten Stellungspflichtigen in Prozent.
"Psychische Probleme"
Rund ein Drittel - 1.900 der 6.571 untauglichen Wehrpflichtigen - wurde aufgrund mehrerer Einzeldiagnosen (Untauglichkeit aufgrund Mehrfachminderung) vom Bundesheer abgelehnt.

Die hierfür maßgeblichen Diagnosen liegen im Detail noch nicht vor, es lässt sich laut Bundesheer jedoch schon jetzt absehen, dass "verschiedene psychische Gründe wesentlichen Einfluss" auf eine Untauglichkeit aufgrund einer Mehrfachminderung haben.

Mangel an Intelligenz
Auch bei den konkreten Einzeldiagnosen ist die Zahl an psychischen Problemen hoch: 5,12 Prozent der Untauglichen hatten Krankheiten des Nervensystems und weitere fünf Prozent neurotische, belastungs- oder somatoforme Störungen.

Bei 6,1 Prozent hat die Intelligenz nicht ausgereicht, bei 4,8 Prozent wurden Entwicklungsstörungen und bei weiteren 4,8 Prozent Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen festgestellt.

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