Die große Klimaverschwörung - Eine kleine Lobby belügt uns seit Jahren über den Klimawandel
Eine kleine, aber einflussreiche Lobby belügt uns seit Jahren über die Ursachen und Ausmaße des Klimawandels. Ein Plädoyer für eine Anklage
Sie bleiben im Schatten und lassen ihre gut bezahlten Puppen auf allen Kanälen und in allen Parlamenten tanzen. Eine Gruppe höchst mächtiger Institutionen und Individuen hat über ein ganzes Jahrzehnt hindurch die öffentliche Diskussion über den Klimawandel äußerst erfolgreich verzerrt und torpediert, wodurch wertvolle Zeit zum Handeln verloren ging. Insbesondere im angelsächsischen Raum gelang es den Klimaverschwörern, mittels angeheuerter Pseudoexperten und Denkfabriken, durch knallharte Lobbyarbeit in Washington und beste Kontakte zu manchen Medienkonzernen die Öffentlichkeit lange Jahre hinters Licht zu führen. Die Bandbreite der Aktionen dieser sehr exklusiven, sehr reichen Gruppe reicht von politischer Einflussnahme, über ausgeklügelte Desinformationskampagnen, bis hin zu ordinärer Bestechung.
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Wenn von den Klimaverschwörern die Rede sein soll, so muss an erster Stelle natürlich der Ölkonzern [extern] Exxon-Mobil genannt werden. Der in Texas beheimatete Ölmulti ist mit einer Marktkapitalisierung von nahezu [extern] 400 Milliarden US-Dollar der weltweit größte Energiekonzern. In den Jahren 2006 und 2007 [extern] erzielte Exxon mit 39,5 und 40,6 Milliarden US-Dollar jeweils den größten Unternehmensgewinn der Wirtschaftsgeschichte der USA.
Somit scheinen die [extern] Ausgaben zur Förderung von Klimaskeptikern gut angelegt gewesen zu sein, die der Konzern in den neunziger Jahren und zu Anfang des 21. Jahrhunderts tätigte. Verglichen mit den astronomischen Profiten der vergangenen Jahre handelt es sich bei den [extern] geschätzten 19 Millionen US-Dollar, die Exxon-Mobil auf die Konten etlicher konservativer Denkfabriken zwischen 1998 und 2005 überweisen ließ, um regelrechte "Peanuts". Scheinbar seriöse, konservativ ausgerichtete [extern] Institute wie das [extern] Competitive Enterprise Institute, die [extern] Frontiers of Freedom Foundation oder das [extern] Center for Defense of Free Enterprise, die von der Generosität des Ölkonzerns profitierten.
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