Von Geldwäsche per Kunsthandel und Geldwäschern im staatlichen Auftrag
Er war Geldwäscher und Berater von Drogenschmugglern: Ken Rijock, 59. Heute arbeitet er für die Gegenseite, berät Strafverfolgungsbehörden bei ihrem Kampf gegen Geldwäsche. Seine Zentrale ist Miami, sein Zielgebiet aber ist die Welt.
Der mit militärischen Ehren ausgezeichnete Vietnamveteran kämpft heute an unsichtbarer Front. Anders als die Kriege in Südostasien wirken die Verteilungskämpfe im Finanzsektor für Außenstehende nicht gewalttätig. In Wahrheit aber werden mit Geldwäsche nicht nur Auseinandersetzungen mit Waffengewalt finanziert, sondern auch die legale Wirtschaft beeinflusst. Um jeden einzelnen zu schützen vor den Folgen von Geldströmen aus kriminellen Geschäften, unterrichtet Rijock heute das FBI, den Criminal Intelligence Service Kanadas, die amerikanische Luftfahrtbehörde und private Ermittler. Hin und wieder schlüpft er wieder in seine alte Rolle und spielt den Geldwäscher – als Undercover-Agent oder für Fernsehsendungen.
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