UNO wirft Banken Rettung durch Drogengelder vor - 352 Milliarden Dollar durch Finanzinstitute gewaschen!
In der Hochblüte der weltweiten Finanzmarktkrise hat die Bankenbranche offenbar verzweifelt auf den plötzlichen Mangel an Liquidität reagiert. Dem UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) http://www.unodc.org zufolge waren Drogengelder teilweise die einzig verfügbaren Mittel, nachdem der Interbankenmarkt austrocknete und die Institute untereinander kaum mehr Kredite vergaben. Einige Häuser hätten sogar den eigenen Kollaps nur anhand der Gelder aus Drogengeschäften verhindert. Insgesamt habe die Finanzindustrie Erlöse von 352 Mrd. Dollar aus krimineller Herkunft gewaschen.
Politik als Marionette der Finanzindustrie
"Im jahrzehntelangen Kampf gegen Korruption und Geldwäsche hat sich nach wie vor nichts bewegt", bemängelt Uwe Dolata, Sprecher des Bundes Deutscher Kriminalbeamter http://www.bdk.de, im Gespräch mit pressetext. Dem Experten zufolge sind die Banken selbst in der Pflicht, einen effizienten Schutz vor Geldwäsche zu gewährleisten. Zudem müsse sich die Politik von den Lobbyisten befreien und von den Finanzkonzernen emanzipieren. Diese agiere zur Zeit jedoch nur als "Marionette der Finanzindustrie", kritisiert Dolata. Ein öffentlicher Aufschrei bleibe dennoch weitgehend aus.
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