Schwellenländer: Risiken werden geringer geschätzt
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Es sieht so aus, als ob die Finanzkrise derzeit als Betriebsunfall ad acta gelegt wird. Nicht nur die Kurse der Schwellenländer-Aktien sind enorm gestiegen (vgl. Schwellenmärkte: Irrationaler Überschwang?), auch die Risikoaufschläge für Kreditversicherungen sind drastisch gefallen.
Und wie es aussieht, gehen die Anleger diesmal den ganzen Weg. Die jährlichen Kosten, um Positionen in slowakischen Anleihen zu schützen, sind für einen Betrag von 10 Millionen Dollar auf 61.000 Dollar oder 61 Basispunkte gesunken. Für italienische Anlehen werden dagegen derzeit 67.000 Dollar bezahlt, für österreichische 64.000 Dollar.
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