Joseph Stieglitz: Der Dollar hat als Leitwährung ausgedient!
Der Dollar hat als Leitwährung ausgedient. Dieser Meinung ist der amerikanische Nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Der ehemalige Vizepräsident der Weltbank hat eine UNO-Kommission geleitet, die ein neues System der internationalen Währungsreserven fordert.
Stiglitz möchte das derzeitige Finanzsystem reformieren. Die schon im Vorfeld kritisierten Vorschläge seiner Expertenkommission sollen von Mittwoch bis Freitag auf dem UNO-Finanzgipfel in New York diskutiert werden.
Keynes' Ideen
Neben dem Vorschlag zu Steuern auf Devisentransaktionen und Waffenhandel, der neuen Gewichtung von Stimmrechten in Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank und der Einrichtung einer internationalen Steuerbehörde schlägt die Stiglitz-Kommission eine Reform des Weltwährungssystems vor.
Die Pläne beziehen sich zum Großteil auf die Ideen des 1946 verstorbenen britischen Ökonomen John Maynard Keynes. Er hatte schon 1944 auf der Bretton-Woods-Konferenz von einer Weltzentralbank und einer einheitlichen, mit Goldreserven abgesicherten Weltwährung gesprochen.
IWF als Weltzentralbank
Den Plänen von Stiglitz zufolge könnte der IWF die Rolle einer Weltzentralbank übernehmen. Der IWF hat bereits Erfahrung mit einer globalen "Währung". Seine Sonderziehungsrechte sind eine Kunstwährung, die durch einen Währungskorb aus Dollar, Euro, Pfund und Yen definiert wird. Sie werden eingesetzt, wenn dem Markt Liquidität fehlt.
Diese Buchungseinheit könnte als Reservewährungseinheit ausgebaut werden. Jedes Land kann eigene Sonderziehungsrechte gegen andere Währungen eintauschen. Sie sind daher auch als Bestandteil der Währungsreserven anzusehen.
Damit könnte die Gefahr gebannt werden, dass der rapide Wertverfall einer einzelnen Leitwährung die Währungsreserven aushöhle, heißt es vonseiten der Expertengruppe rund um Stiglitz.
Abrechnung in Dollar
Da der Großteil der globalen Güter, Devisen und Schulden in Dollar gehandelt wird, können sich die USA als einziger Staat im Ausland in der eigenen Währung verschulden. Diese Leistungsbilanzdefizite werden demnach vom IWF auch nicht sanktioniert.
Gleichzeitig wirkt sich der Dollar-Kurs mit den zahlreichen Auf- und Abwertungen auch auf andere Länder aus. Fällt der Kurs, müssen Exportländer ihre Preise erhöhen - mit den entsprechenden Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.
China und Russland wollen mitreden
Stiglitz schlägt mit seinen Vorschlägen in dieselbe Kerbe wie Russland und China. Besonders diese beiden Staaten, die jahrelang Dollar nachfragten und damit Währungsreserven aufbauten, torpedieren die US-Währung. China und Russland hatten angekündigt, bei ihren Devisenreserven den Anteil von US-Staatsanleihen vermindern zu wollen.
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sehe ich genauso
thedude vor 2 Jahre 48 Wochen 5 Tagen 40 Minuten
sehe ich genauso
das klingt irgendwie nach
Dr.Gonzo vor 2 Jahre 48 Wochen 5 Tagen 2 Stunden
das klingt irgendwie nach den weltwährungsplänen der bilderberger-gruppe...
http://menorha.blueblog.ch/p150.html
"Aber diesen Plan haben die Mächtigen und die Elite dieser Welt, organisiert in den Geheimgremien wie Bilderberg Group, Trilatteral Commission, Brookings Institution, Council on Foreign Relations, Rockefeller- und Ford-Foundation schon längst beschlossen, eine Neue Weltordnung zu schaffen, mit nur einer Weltregierung, mit einem Weltwirtschaftsraum und einer Weltwährung."