Eine neue Studie begründet die extrem hohe Sparquote Chinas mit dem chinesischen Frauenmangel, der Männer dazu zwingt, ihre Chancen am Heiratsmarkt durch hohe Ersparnisse zu verbessern
Laut ökonomischen Lehrbuchwissen führt eine hohe Sparquote zu niedrigem privaten Konsum. Das wiederum sorgt für niedrige Importe. Sollten die Ersparnisse höher ausfallen als die inländischen Investitionen, führt dies wiederum zu einer aktiven Handelsbilanz. Das ist in China sicherlich der Fall und dementsprechend erzielt das Land insbesondere gegenüber den USA massive Handelsüberschüsse. Folglich ist Chinas hohe Sparquote die Kehrseite des exzessiven Konsums und der hohen Verschuldung der USA.
Ist Chinas Ein-Kind-Politik schuld an globalen Ungleichgewichten?
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