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Dollar zwischen Abwertung und Comeback

http://pressetext.at

IWF schlägt Anpassung vor - Euro-Höhenflug soll aber bald vorüber sein
Die US-Währung hat in einem Jahr Höhen und Tiefen durchwandert. In welche Richtung die Berg- und Talfahrt nun weitergeht, ist ungewisser denn je. Devisenexperten, Volkswirte und Ökonomen sind sich offenbar nicht über die bevorstehende Entwicklung des Dollars einig. Während einerseits ohnehin das Ende des gesamten Geldsystems gepredigt wird, was entsprechende Prognosen müßig machen würde, orten die Finanzinstitute gegenüber dem Euro ein Comeback der weltweiten Leitwährung. Andererseits könnten dagegen jedoch ausgerechnet die USA selbst Maßnahmen ergreifen. So sehen die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) http://www.imf.org in einer künstlichen Abwertung des Dollars die Möglichkeit, die Exportzahlen der Staaten anzukurbeln, und somit den einzigen Weg, um eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft zu erreichen.

"Die Prognosen für den Dollarkurs kommen derzeit aus zwei Lagern", erklärt Ulrich Leuchtmann, Senior Strategist der Commerzbank http://www.commerzbank.com, im Gespräch mit pressetext. Während eines der beiden Lager die US-Währung zum Jahresende bei rund 1,20 Euro angesiedelt sehe, gehe das andere vielmehr von 1,40 bis 1,50 Euro aus. "Dazwischen spielt sich vergleichsweise wenig ab. Wir sind eher im Lager bei 1,20 Euro angesiedelt, da wir die Argumente der Dollar-Bären wie Inflations- oder Haushaltssorgen nicht schlucken. Die USA dürften besser als andere Nationen in der Lage sein, mit den Folgen der Rezession fertig zu werden", meint Leuchtmann.

Dem IWF zufolge können sich die USA wirtschaftlich nur durch eine Erhöhung ihrer Exporte erholen. Eine künstliche Dollarabwertung würde diese steigern, indem US-Produkte im Ausland billiger würden. Der Vorschlag entfacht Befürchtungen erneut, dass die Wirtschaftskrise in einem internationalen Abwertungswettlauf einzelner Landeswährungen münden könnte.

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Eingetragen von Red Hat vor 2 Jahre 48 Wochen
Kategorie: Wirtschaft   Tags:

Wer mal in den USA war, der

holger3 vor 2 Jahre 45 Wochen 4 Tagen 12 Stunden

Wer mal in den USA war, der hat sich über den schwachen Dollar gefreut.

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