Anleihen: Griechenland macht weiterhin Sorgen
Diese Woche ist von äußerst volatilen Kapitalmärkten geprägt. Die Schuldenkrise Griechenlands beherrscht nach wie vor die Rentenmärkte. „Es herrscht ein Klima der allgemeinen Verunsicherung, wie es um die Zukunft des Euros aussieht“, äußert Arthur Brunner von ICF Kursmakler.
Die Rating-Agentur S&P kündigte an, dass ein nachlassender Rückhalt in der Bevölkerung für die Sparmaßnahmen der Regierung innerhalb eines Monats die Herabstufung um bis zu zwei Stufen von derzeit BBB+ nach sich ziehen könnte. Für Griechenland komme das ganz hart, weil die Regierung den Spagat schaffen müsse, die versprochenen Einsparungen im Staatshaushalt durchzudrücken und gleichzeitig dafür in der Bevölkerung die Akzeptanz für die teilweise drastischen Einschnitte zu gewinnen, meint Brunner. „Dass dies gelingt, bezweifelt die Finanzwelt, und wird es immer schwieriger für Griechenland, die geplante neue Anleihe in den nächsten Wochen erfolgreich zu platzieren. Es sei denn, die restlichen Euro- Staaten würden sich zu konkreten Hilfsmaßnahmen durchringen.“
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