Mexiko: Staat verantwortlich für Morde an Journalisten
Angehörige staatlicher Institutionen bedrohen am häufigsten die Pressefreiheit in Mexiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Journalismus und Öffentliche Ethik (CEPET), die am 22. Februar in Mexiko-Stadt präsentiert wurde. In der Studie wird das Jahr 2009 als eines der schlimmsten für die Presselandschaft bezeichnet, wobei nicht nur auf an Journalisten verübte Morde Bezug genommen wird, sondern auch andere Formen der Repression wie Drohungen, Schläge, illegale Verhaftungen und das Entwenden der Ausrüstung untersucht wurden. Verantwortlich für die Übergriffe sind nach Erkenntnis der Autoren vor allem staatliche Funktionsträger und Angestellte von lokalen und regionalen Regierungen, sowie der Bundesregierung
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