Lithiumvorräte Boliviens wecken Begehrlichkeiten der internationalen Konzerne
Die Krise zeigt Wirkung. Auf der Suche nach Kraftstoffalternativen richtet sich die Aufmerksamkeit der globalen Automobilindustrie zunehmend auf die Herstellung von Hybrid- und Elektroautos. Damit wächst die Bedeutung eines Rohstoffes, der bislang vornehmlich in Nuklearwaffen und Beruhigungsmedikamenten gebraucht wurde: Lithium. Als Bestandteil von Batterien ist das Alkalimetall vor allem bei der Vermarktung umweltfreundlicher Kraftfahrzeuge wertvoll, da es weniger wiegt als sein Konkurrent Nickel und einem Elektroauto daher ermöglicht, mehr Energie zu speichern, sprich: länger am Stück zu fahren. Einen Nachteil hat das Lithium aber auch für die internationalen Automobilkonzerne: Es befindet sich zu einem großen Teil in Bolivien.
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