Kolumbien: Wirkungslose Drogenbekämpfung unter Uribe
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Uribe verfolgte in seiner Präsidentschaft eine repressive Drogenpolitik und setzte den Drogenkrieg unvermindert fort. Gesteuert wurde die Drogenpolitik teilweise von falschen Annahmen, unsicheren Datengrundlagen und ideologischen Versatzstücken.
Geprägt war die Drogenbekämpfung durch den Drang, den FARC die Finanzen zu kappen. Am meisten zu leiden haben darunter lokale Gemeinschaften in abgelegenen Gegenden, die rücksichtslos besprüht werden. Dabei nimmt die Regierung weder auf Initiativen lokaler Behörden noch auf die Rechte der indigenen und afrokolumbianischen Gemeinschaften Rücksicht, wie Zeugenaussagen aus dem Cauca belegen.
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