Kolumbien: Präsident Santos schweigt zu Mord an Aktivistin
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Die Regierung des neuen kolumbianischen Präsidenten Manuel Santos schweigt beharrlich zu dem Mord an der Menschenrechtsaktivistin Norma Irene Pérez. Die Aktivistin hatte auf die Massengräber in der Region La Macarena hingewiesen, in denen circa 2000 anonyme Leichen verscharrt liegen – bis sie Anfang dieser Woche selbst zum Opfer eines politischen Mordes wurde. Carlos Lozano, Journalist und Mitglied des Bündnisses Kolumbianer für den Frieden, forderte nun in einem Interview mit dem lateinamerikanischen Nachrichtensender Telesur, die Regierung müsse alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um die Menschenrechtler zu schützen.
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