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In Bolivien werden Tausende Teilnehmer zur »Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel« erwartet

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Nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen soll nun die viertgrößte Stadt Boliviens, Cochabamba, zur Welthauptstadt des Umweltschutzes werden. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat für den 20. bis 22. April zur ersten »Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde« eingeladen, um mit diesem alternativen Treffen im Vorfeld des nächsten offiziellen UN-Klimagipfels, der vom vom 29. November bis 10. Dezember 2010 in Mexiko stattfinden soll, Druck auf die Großmächte auszuüben, damit diese dann zu echten Zugeständnissen gezwungen sind. Mit dem Echo auf seine Einladung zeigte sich der Staatschef einen Monat vor dem Termin zufrieden, es habe bereits jetzt »alle Erwartungen übertroffen«. Bislang hätten 90 Regierungen zugesagt, Delegationen nach Bolivien zu entsenden. Hinzu kämen Vertreter der sozialen Bewegungen aus Afrika, ­Asien, Europa und Amerika, unterstrich Morales bei einer Kundgebung in der rund 160 Kilometer von Cochabamba entfernten Kleinstadt Independencia. Besonders das große Interesse unter den Basisorganisationen habe ihn überrascht, so der Staatschef. »Als wir zu dieser Weltkonferenz eingeladen haben, haben wir nicht damit gerechnet, daß in Cochabamba Hotels fehlen werden, deshalb denken wir jetzt darüber nach, Zelte aufzubauen, um die Repräsentanten zu beherbergen«.

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Eingetragen von David vor 2 Jahre 9 Wochen
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