Fidel Castro schildert seine Sicht der Raketenkrise 1962
16. bis 28. Oktober 1962: 13 Tage, an denen die Welt den berühmten metaphorischen Atem anhielt. Die Sowjetunion beabsichtigte damals atomar bestückbare Raketensysteme auf Kuba zu stationieren, nachdem zuvor die USA Mittelstreckenraketen, die auf die Sowjetunion ausgerichtet waren, in der Türkei stationiert hatten. Die USA waren jedoch nicht gewillt eine atomare Bedrohung in ihrer unmittelbaren Umgebung zu akzeptieren und zogen eine Seeblockade Kubas durch die US-Marine auf - und die Welt stand so nahe wie nie zuvor am Rande eines Atomkrieges. Hektische diplomatische Bemühungen konnten den Ernstfall letztlich verhindern: Die Sowjetunion verzichtete auf die Raketenstationierung auf Kuba, dafür zogen die USA - ohne dies öffentlich bekannt zu geben - ihre Raketen aus der Türkei ab.
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