Drogenpolitik: Krank, nicht kriminell
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Immer mehr Staaten Lateinamerikas nehmen Abstand von einem durch die USA finanzierten und dominierten "war on drugs" und gehen ihre eigenen Wege
Basta de prohibición – mit diesen Slogan könnte man auf eine knappe Formel bringen, was in Argentinien und Mexiko geschehen ist. Die Regierungen beider Staaten sorgen für Aufsehen, indem sie entscheidende Schritte hin zu einer Entkriminalisierung von Drogenbesitz und -konsum unternehmen. Das Verfassungsgericht in Buenos Aires erklärte es für verfassungswidrig, junge Menschen wegen ihres Marihuana-Konsums zu verurteilen. Der Richterspruch wurde sehnlich erwartet. Die Regierung hat nun grünes Licht für eine weitere Liberalisierung.
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