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Drogenbosse sollen nicht mehr besungen werden - Mexiko - derStandard.at › International

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Vorstoß im Parlament gegen gewaltverherrlichende Lieder und Filme

Mexiko-Stadt - Im Kampf gegen die ausufernde Drogenkriminalität will die mexikanische Regierung neue Wege beschreiten. So soll künftig die Verherrlichung von Schmugglerbanden in Liedern oder Filmen unter Strafe gestellt werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf legte die regierende Nationale Aktionspartei (PAN) von Präsident Felipe Calderón dem Parlament vor. Die Gesellschaft betrachte die als "Narcocorridos" bekannten Drogenballaden als nett und harmlos, "aber sie sind genau das Gegenteil", sagte der Abgeordnete Oscar Martin Arce am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP.

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In diesen Balladen werden oftmals Drogenhandel und Gewalt besungen und glorifiziert sowie die US-Grenzpolizei verhöhnt. Mexikanische Radiostationen haben die Lieder unter anderem auf Wunsch der US-Botschaft aus dem Programm genommen, trotzdem erfreuen sich die oft als Raubkopien vertriebenen "Narcocorridos" großer Beliebtheit.

Der Vorstoß seiner Partei richte sich auch gegen billige Filme, in denen Drogenbosse verherrlicht werden, sagte der PAN-Abgeordnete. Solche Dinge dürften nicht als Normalität hingenommen werden. Martin verwahrte sich gegen Vorwürfe, die Regierung wolle die Meinungsfreiheit beschneiden. Es gehe darum, Anstiftung zur Gewalt zu stoppen.

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Eingetragen von Hansito vor 2 Jahre 16 Wochen
Kategorie: Welt   Tags:

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