Auch Iran schickt Schiffe mit Hilfsgütern nach Gaza
Ein Schiff mit "Nahrungsmittel, Baumaterial und Spielzeugen", aber "ohne Friedensaktivisten", soll kommende Woche Kurs auf Gaza nehmen
Was genau am frühen Morgen des 31. Mai an Bord der Mavi Marmara passiert ist, bleibt strittig. Ob die zum Teil aus allernächster Nähe abgegebenen Schüsse der israelischen Marinesoldaten auf die Passagiere des Free-Gaza-Schiffs, die zum Tod von neun türkischen "Friedensaktivisten" führten, ein Akt der Selbstverteidigung und Notwehr gegen mit Stöcken und Messer bewaffnete Angreifer waren, die sich, wie israelische Regierungsvertreter behaupten, planmäßig auf ihre Aktion vorbereiteten oder ob das Vorgehen der israelischen Soldaten in internationalen Gewässern ein brutaler Akt war, der wieder einmal vorführte, wie unverhältnismäßig israelische Streitkräfte vorgehen - beide Positionen werden auch durch die einstündige Filmdokumentation des Vorfalls, die seit gestern im Web zu sehen ist, ihre jeweiligen Argumente zu stützen wissen.
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