Amoklauf auf Militärbasis: Rätseln über Hasans Motiv
Drei Tage nach dem Amoklauf auf einem amerikanischen Militärstützpunkt haben die zivilen und militärischen Ermittler am Sonntag weiter über die Beweggründe des Täters gerätselt. „Wir haben bislang noch kein Motiv für die Bluttat ermitteln können“, sagte der Sprecher der Ermittlungseinheit des amerikanischen Heeres für Kriminalfälle, Chris Grey. Derweil wurde der Todesschütze von Fort Hood, der 39 Jahre alte Heeresmajor Nidal Malik Hasan, in ein Militärkrankenhaus in San Antonio etwa 250 Kilometer südlich vom Tatort verlegt, wo er weiter behandelt und von Militärpolizisten bewacht wird. Hasan musste seit Samstag nicht mehr künstlich beatmet werden, blieb aber weiter auf der Intensivstation und konnte noch nicht vernommen werden.
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