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Werbung für Neonazi-Zeitung: "Damit hilft Google der NPD"

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Google macht weiter für die NPD Werbung - und kaum jemand stört sich daran. Patrick Gensing vom Watchblog NPD-Blog.Info warnt davor, Toleranz mit Ignoranz zu verwechseln

freitag.de: Herr Gensing, Google Deutschland-Sprecherin Lena Wagner sagt, man wolle eine neutrale Werbeplattform sein. Deswegen sehe Google auch keinen Grund, Anzeigen der rechtsextremen NPD abzulehnen. Macht man es sich da nicht zu einfach?
Patrick Gensing: Definitiv. Ein Unternehmen, das so viele Menschen erreicht wie Google, trägt eine besondere Verantwortung. Da kann man nicht so tun, als würde es einen nichts angehen, wenn rechtsextreme Propaganda über mehrere Google-Kanäle ausgespielt wird. Ich verstehe wirklich nicht, warum man aktiv NPD-Propaganda verbreitet, indem die Partei Anzeigen bei Google Ads schalten darf, die dann im ganzen Netz verstreut werden – und indem Google NPD-Mitteilungen in seinen Dienst Google News aufgenommen hat und sie dort auftauchen. Da stehen sie dann gleichberechtigt neben Nachrichten von seriösen Seiten wie Zeit Online oder sueddeutsche.de und erfahren so eine enorme Aufwertung.

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Eingetragen von GinGen vor 2 Jahre 26 Wochen
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