Löschen von Nutzerdaten: Bing wird Vorreiter beim Datenschutz
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Die Europäische Union pocht seit zwei Jahren darauf, dass Suchmaschinen ihren Datenhunger ein wenig zügeln und spätestens nach sechs Monaten die Informationen der Nutzer – inklusive der IP-Adressen – kompromisslos löschen. Google hatte seinerzeit nicht gerade erfreut auf die Brüsseler Anordnung reagiert: Bis 2008 speicherte der Suchriese alle gesammelten Daten zwei Jahre lang. Das neue Zugeständnis bestand darin, die Daten nun nach neun Monaten zu anonymisieren – gelöscht wird nach wie vor nichts. Yahoo! weigert sich ebenfalls bis heute, die Auflagen zu erfüllen: Man sei dringend auf die Informationen angewiesen, um den Betrieb und Ausbau der Suche weiterhin zu gewährleisten.
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