Musikrechte: Das Erbe des King of Pop
Der „King of Pop“ Michael Jackson, der am Donnerstag überraschend starb, hatte mit dem anderen König der Popmusik vieles gemeinsam. Eines unterschied ihn aber von Elvis Presley: Sein Geschäftssinn. Presley, der sich nie erkennbar für geschäftliche Dinge interessiert hatte, verkaufte 1974, drei Jahre vor seinem Tod, die Rechte an allen seinen Aufnahmen an seine Plattenfirma RCA. Das Plattenlabel soll dafür nur den Spottpreis von 5,5 Millionen Dollar bezahlt haben. Ein denkbar schlechtes Geschäft für den „King“, der damals unter Geldsorgen litt. Michael Jackson hat mit Presley zwar dessen verschwenderischen Lebensstil und notorische Finanzprobleme gemeinsam. Doch Jackson hatte gleichwohl mehr Sinn für gute Deals.
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