Sarkozy im Sog des Fußball-Desasters
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Zwei Millionen streikten, aber der Staatschef beriet mit Schützenkönig Thierry Henry über den darniederliegenden französischen Fußball.
Das Debakel des französischen Fußball-WM-Teams erscheint nachträglich für Staatschef Nicolas Sarkozy als ein verhängnisvolles Knäuel, in das er sich aus Eigenverschulden zunehmend verwickelt. So empfing Sarkozy am Donnerstag den Fußballer Thierry Henry zu einer Aussprache im Elysée-Palast - eine seltsame Prioritätensetzung für einen Staatspräsidenten, wo doch gleichzeitig die Gewerkschaften an die zwei Millionen Franzosen gegen die Rentenreform streiken und demonstrieren ließen.
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