Unruhe in der SPÖ: "Keiner weiß, wofür wir stehen"
Minus zehn Prozentpunkte in Kärnten, minus sechs in Salzburg: Bei der SPÖ rauchen nach den Verlusten bei den Landtagswahlen die Köpfe. Wie Nachwahlanalysen zeigen, ist die rote Kernklientel der Arbeiter scharenweise ins rechte Lager übergewechselt. Erstmals wagen sich jetzt Kritiker des Konsens-Kurses von Werner Faymann aus der Deckung.
"Es ist höchste Zeit, dass sich die Verantwortlichen der SPÖ Gedanken darüber machen, wieso wir laufend Wahlen verlieren", sagt der SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Gewerkschafter Josef Muchitsch dem KURIER. "Die Wahlen in Kärnten und Salzburg haben gezeigt, dass die Menschen in einer angehenden Wirtschaftskrise eher zum rechten als zum sozialen Lager gehen."
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