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Anti-Grasser-Facebook-Gruppe: Überprüfung aller Grasser-Privatisierungen!

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Viel privat, wenig Staat: Ein schlechter Tag für Österreich beginnt mit einer Privatisierung von Karl-Heinz Grasser.

Die Buberl-Partie um Karl-Heinz Grasser, Wolfgang Schüssels Finanzminister der Schwarz-Blau-Orangen Regierungszeit, ist durch die neuen Vorwürfe in der Buwog-Affäre wieder ins Visir von Wirtschaftspolizei und Justiz geraten.

- Enge Vertraute von Grasser (Walter Meischberger, Peter Hochegger, Ernst Karl Plech, Karlheinz Muhr, usw.) profitierten massiv von der Buwog-Privatisierung – 9,6 Millionen Euro wurden als „Vermittlungshonorar“ vom Höchstbieter, das Immofinanz-Konsortium, für Meischberger und Hochegger an das Konto einer zypriotischen Briefkastenfirma überwiesen. Unter anderem besteht der Verdacht der Untreue.

- Die Bundeswohnungs-Immobilien wurden laut Rechnungshof zu billig verkauft. Um etwa 360 Millionen Euro verminderte sich der Verkaufspreis, weil der Bund die Wohnungen teilweise an Beamte vermietete. Drei Monate nach dem Verkauf verzichtete der Bund auf dieses Recht.

- Für welche Leistungen oder Gegenleistungen haben Freunde und private Geschäftspartner von Grasser ungerechtfertigte "Provisionen" in Millionenhöhe abkassiert? Für 10 Tage "Arbeit" steckten Hochegger und Meischberger 9,6 Millionen Euro ein.

Wir fordern die komplette Überprüfung aller Grasser-Privatisierungen. Insgesamt hat Schüssels Sunnyboy Karl-Heinz von 2000 bis 2006 nämlich Staatseigentum um 6,2 Milliarden Euro verkauft.

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