Spunk von der Studienzulassung
Spunk heißt er. Eveline, seine Besitzerin hat ihn an einem der Stehtische auf dem Durchgang zur Studienzulassung angebunden. „Sonst würde er frei herumlaufen und wäre bald überall. Das würde vielleicht ein paar Leute stören“, erklärt die junge Frau während sie auf einem Gaskocher einen Kessel indischen Chai zubereitet. Der große Jagdhund heischt nach der Aufmerksamkeit der Studierenden, bekommt viele Streicheleinheiten. Eine Studentin fotografiert ihn mit dem Handy, als er Männchen für ihren Freund macht. „Er ist sehr liebesbedürftig“, erklärt Eveline. Und sehr ruhig. Man hört ihn nie bellen. Es scheint ihm zu gefallen auf der Protestaktion der Uni Wien.
Sein Frauchen ist eine der Studierenden, die versuchen, eine Volksküche auf die Beine zu stellen. Mit dem Kaffee klappt es. Er wird in italienischen Espressokännchen auf Elektrokochplatten gemacht. Daneben eine zweite Platte mit einem Topf Wasser. „Wenn man das heiße Wasser in die Kännchen füllt, wird der Mokka schneller fertig“, sagt ein Student. Auf einem zweiten Tisch Brot und Gemüse aus dem Supermarkt. Nur mit Getränken abseits von Kaffee. Tee und Haltbarmilch hapert es noch. Eveline rührt mittlerweile italienischen Kaffeesüßer an. Ein wenig schwarzer Kaffee in einem Glas mit Zucker. „So bekommt der Kaffee einen schönen Schaum“, erklärt sie.
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