Spitzelaffäre: FPÖ fordert Rücktritt von Anton Gaal, obwohl dieser seit 2007 nicht mehr im Parlament sitzt
In einer Presseaussendung zur Spitzelaffäre fordert FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache den Rücktritt vom SPÖ-"Nationalratsabgeordneten" Anton Gaal, obwohl dieser seit 26. September 2007 nicht mehr im Parlament sitzt. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Ga%C3%A1l )
Im selben Text wirft Strache dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl vor, sich im "Winterschlaf" zu befinden. Guten Morgen, Heinz-Christian!
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Hier der Originaltext der Aussendung:
OTS0119 5 II 0339 NFW0005 CI Di, 21.Jul 2009
FPÖ/Wien/Strache/SPÖ/Kasachstan Geheimakte
Strache zu Geheimakten Kasachstan: Gaal ist rücktrittsreif - was wusste Häupl?
Utl.: Langsam lichten sich die Nebel - SPÖ steckt in Wahrheit bis
über beide Ohren im Spitzelsumpf! =
Wien, 21-07-2009 (fpd) - Die heutige Vorausmeldung des "Falter" über die Verstrickungen der SPÖ in den "Kasachstan-Sumpf"- namentlich des Favoritner SPÖ-Chefs NAbg. Anton Gaal - sei eine innenpolitische Bombe ersten Ranges und müsse den sofortigen Verzicht von Anton Gaal als Nationalratsabgeordneten zur Folge haben. Alleine die Aussage eines Ex-Heeresagenten sei dermaßen belastend, dass Gaal bis zur endgültigen Klärung dieser Vorwürfe sein Mandat ruhend stellen müsse, so heute FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.
In diesem Zusammenhang müsse auch die Frage erlaubt sein, welche Verbindungen es noch innerhalb der Wiener SPÖ zu zweifelhaften Personen aus den ehemaligen Sowjetstaaten gebe. Hier sei besonders auch an Bürgermeister Häupl die Frage zu richten, ob es nach der hochnotpeinlichen "SPÖ-Markarenko-Affäre" nunmehr auch eine "SPÖ-Ildar-Affäre" innerhalb der Wiener Sozialdemokraten gibt. Langsam lichten sich die Nebel und es komme mehr und mehr ans Licht, dass die Schmutzkübelkampagne gegen die FPÖ und insbesondere gegen FPÖ-Generalssekretär, NAbg. Harald Vilimsky nichts anderes als Störfeuer waren, um den wahren Sachverhalt und auch die Verbindungen hin zur Wiener SPÖ zu vertuschen, so Strache.
Auch stehe zu vermuten, dass auch die heutige irrwitzige Berichterstattung zu dieser Causa in einem bunten Verschenkblättchen einmal mehr davon ablenken soll, dass die Wiener SPÖ bei der Skylink-Affäre ebenfalls zu einem Gutteil die Hauptverantwortung trägt, wobei durch juristische Tricks eine Prüfung durch den Rechnungshof bis nach der Wien-Wahl verschleppt werden soll. Die Geldflüsse beim Skylink, der sich anbahnende Bau- und Finanzskandal beim Krankenhaus Wien-Nord und die jetzt aufgedeckte Kontaktschiene eines hochrangigen Wiener SPÖ-Funktionärs und Nationalratsabgeordneten zeichnen ein Sittenbild der Wiener SPÖ, das aus einem schlechten "Drei-Groschen-Roman" stammen könnte. Jetzt gilt es Licht in die Sache zu bringen und auch Michael Häupl täte gut daran, seinen Winterschlaf, der ohne Unterbrechungen in den Sommerurlaub über gegangen ist, zu beenden und klare und deutliche Worte zu finden, so Strache abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0119 2009-07-21/13:12
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