Julius Meinl V. am Tiefpunkt - Karl-Heinz Grasser gehört zu den Verdächtigen
Julius Meinl V. am Tiefpunkt: Untersuchungshaft, Rekordkaution, Ausreiseverbot. Wie der Bankier den Ruf seiner Dynastie ruinierte. Wen die Staatsanwaltschaft noch auf der Liste der Verdächtigen hat (unter anderem einen Herrn Grasser).
Hundert Millionen (in Zahlen: 100.000.000) Euro – das ist schon eine Stange Geld. Man kann sich zum Beispiel einen ganzen Eurofighter darum kaufen. 100 Millionen ist die Summe, die von den ÖBB in den nächsten eineinhalb Jahren eingespart werden muss. Die Linz AG errichtet um 100 Millionen gerade ein neues Heizkraftwerk. Der Sturm „Emma“ hat im Vorjahr in Österreich Schäden von 100 Millionen angerichtet. 100 Millionen Euro veranschlagt die Bundesregierung im zweiten Konjunkturpaket für thermische Sanierungsmaßnahmen im ganzen Land.
Für Julius Meinl V. sind 100 Millionen Euro (in alter Währung fast 1,4 Milliarden Schilling) ein Betrag, der problemlos binnen weniger Stunden aufzutreiben ist, wenn es darum geht, sich die Untersuchungshaft zu ersparen. Selten zuvor hat jemand bei Gericht eine höhere Kaution hinterlegt. Der US-amerikanische Milliardenbetrüger Bernard Madoff kam vor Kurzem etwa gegen läppische zehn Millionen Dollar (umgerechnet 7,5 Millionen Euro) auf freien Fuß.
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Meinl und Grasser passen
Hansito vor 3 Jahre 7 Wochen 6 Tagen 17 Stunden
Meinl und Grasser passen optimal zusammen. Gemeinsam lebten und arbeiteten sie nach dem Motto: Nix leisten, aber fest abkassieren. Demgemäß hat Meinl das Kerngeschäft des Familienunternehmens verkauft und lieber an der Börse spekuliert, wer hält sich denn mit Blödheiten wir Lebensmittelverkauf auf, wenn es dohc so viel einfach geht, insbesondere wenn man sich den Finanzminister kauft. Und der ist und war kein anderer: Vom Arbeiten will er nichts wissen, mit Freunderlwirtschaft abkassieren ist halt einfacher.
Sollte wohl richtiger
VORarlbergWÄRTS vor 3 Jahre 7 Wochen 4 Tagen 20 Stunden
Sollte wohl richtiger heißen: Meinl und Grasser pRassen optimal zusammen ...