Buwog-Skandal: System Grasser-Schüssel lückenlos aufklären!
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kritisiert die Rundumschläge und unverschämten Ausreden des ehemaligen FPÖ- und ÖVP-Finanzministers Karl-Heinz Grasser bei einer Pressekonferenz am Dienstag.
Trotz der nun ans Tageslicht gekommenen Abgründe bei der Verschleuderung von Eigentum der Republik Österreich spricht Grasser immer noch von einem korrekten und erfolgreichen Buwog-Verkauf. Kräuter ortet hier nicht nur eine Beleidigung der kritischen Öffentlichkeit, sondern auch eine Verhöhnung der hart arbeitenden Bevölkerung.
"Dass Grasser nicht gewusst haben will, dass sein Trauzeuge und Geschäftspartner viele Millionen Euro für den von ihm als Finanzminister forcierten Buwog-Deal kassiert hat, ist völlig lebensfremd und wirklichkeitsfern." Grasser versuche nun offensichtlich, die engsten privaten und geschäftlichen Bande zu den zahllosen Profiteuren seiner Zeit als Finanzminister in der Regierung Schüssel von sich zu schieben, damit habe er letzte Glaubwürdigkeitsreste verspielt.
Kräuter fordert zudem eine lückenlose und schonungslose Aufklärung des Systems Grasser-Schüssel: "Es wurde ein enormer finanzieller, moralischer und gesellschaftspolitischer Schaden verursacht." Die Politik müsse dafür sorgen, dass eine Wiederholung derartiger Machenschaften in Zukunft unmöglich ist.
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