"Black List" für Gehälter-Transparenz
Weigert sich ein Unternehmen, die Offenlegung der Gehälter umzusetzen, soll es auf eine schwarze Liste kommen, so die Frauenministerin.
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat wenig Sanktionsmöglichkeiten, doch einen hohen Anspruch. Nach dem Beschluss der Offenlegung von Männer- und Frauengehältern erwägt sie nun eine "Black List" anzulegen und zu veröffentlichen. Auf die Liste sollen Unternehmen kommen, die der Transparenz nicht nachkommen. Die von ihr gewünschten Sanktionsmöglichkeiten seien "leider nicht auszuverhandeln" gewesen, sagte sie in der ORF-"Pressestunde". Aber wenn sich viele Betriebe nicht an die künftige gesetzliche Vorgabe eines Einkommensberichts halten, werde man nach dem Probebetrieb wieder darüber sprechen müssen.
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