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Auch Senioren arbeiten für den "Generationenvertrag"!

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"Vor dem Hintergrund, dass 80 Prozent der Menschen vor dem gesetzlichen Pensionsalter in Pension gehen", fordert Junge-Volkspartei-Bundesobmann Sebastian Kurz, dass jetzige und kommende Generationen vom staatlichen Pensionssystem profitieren sollen: "Wir müssen Anreize schaffen, dass der Durchschnitts-Österreicher nicht mit 59 Jahren in Pension geht." Und auch die Vorarlberger JVP schreibt diese unbedachten Äußerungen ab. Realiter ist es doch so, dass die Senioren in vielfacher Weise noch am "Generationenvertrag" - so ein solcher auch tatsächlich exisitiert und nicht eine Fiktion ist - mitwirken. Eben erst zeigt eine bundesdeutsche Studie, dass Kinderbetreuung ohne Senioren nicht funktioniert und die kostenlose Betreuungs-Arbeit von Großeletern eine Bedingung für eine kinderfreundliche Gesellschaft sind.

Kostenloser Senioreneinsatz. Wenn das Kind krank ist, der Kindergarten geschlossen hat oder in der Schule der Nachmittagsunterricht ausfällt, dann müssen oftmals die Großeltern einspringen. Die Hälfte der Deutschen sieht das als selbstverständlich an, wie eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.928 Personen ab 14 Jahren, darunter 507 Großmütter und -väter, herausfand. Jeder Zweite ist der Meinung, Großeltern sollten die Eltern entlasten, indem sie regelmäßig auf die Enkel aufpassen.

Jeder Zweite (49,7 %) ist der Meinung, Großeltern sollten die Eltern entlasten, indem sie regelmäßig auf die Enkel aufpassen. Die Großeltern sind es dann auch häufig, die sich während der Schulferien um die Kinder kümmern. Drei von zehn Omas und Opas (28,3 %) gaben an, während der schulfreien Zeit häufig auf den Nachwuchs ihrer Kinder aufzupassen. Und über zehn Prozent (11,5 %) fahren mit den Enkelkindern sogar häufig in den Urlaub.

Freilich bleibt offen, wo diejenigen bleiben, die keine oder zumindest rüstige Großeltern haben oder deren Großeltern noch arbeiten müssen. Für die Wohn- und Siedlungspolitik ist das Kinderbetreuungsproblem auch nur selten ein Maßstab gewesen. Mehrgenerationenhäuser könnten in beide Richtungen wirken: Betreuung der Kinder durch die Großeltern, Kommunikation und allenfalls Pflege der Großeltern.

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Eingetragen von VORarlbergWÄRTS vor 2 Jahre 30 Wochen
Kategorie: Österreich   Tags:

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