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[text4tube:::]: Der letzte Akt

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Remarque wollte Hitlers Ende zur grellen Kleinbürgerfarce machen und zeigen, dass der Unhold "wie eine Ratte im Keller gestorben" sei, Carl Szokoll, der Produzent, dagegen "die Tragödie des Menschen Hitler" darstellen. Pabst wollte beides nicht. Er suchte nach Sinnbildern für die Diktatur, die im Bunker ihr vorbestimmtes Ende fand - "Schicksal" und "Vorsehung" sind Leitwörter im Film, und eine der eindrücklichsten Szenen zeigt einen Astrologen, der Hitler im Auftrag von Goebbels das Horoskop stellt: "Im August treten Mars und Uranus in Konjunktion. Das ist die Schicksalsstunde des Krieges." Einen Moment später trifft die Nachricht vom Tod Roosevelts ein. Goebbels, unter dem Porträt Friedrichs des Großen: "Mein Führer, die Zarin ist tot." Darauf Hitler: "Sieg! Sieg!" Mehr als alles andere waren die letzten Tage im Bunker ein Kaffeesatzlesen, Tischerücken, Kartenlegen, ein Warten auf ein Wunder, das nicht kam.

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Eingetragen von VORarlbergWÄRTS vor 15 Wochen 1 Tag
Kategorie: Kultur   Tags:

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