Flugzeugunglück in Smolensk: "Es waren die Russen"
Die schleppenden Ermittlungen über das Flugzeugunglück in Smolensk werden zum Politikum und führen zu Verschwörungstheorien
Vier Wochen sind nun seit dem Flugzeugunglück von Smolensk vergangen, bei dem der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski, seine Ehefrau Maria und 94 weitere Menschen ums Leben kamen. Die Trauer, die das Land in den ersten Tagen nach dem Unglück vereinte, jedenfalls bis zu der umstrittenen Idee, die Kaczynskis auf dem Krakauer Wawel zu bestatten, ist wieder dem Blick in die Zukunft gewichen. Die am 20. Juni stattfindenden Präsidentschaftswahlen sind für die nächsten Wochen das bestimmende Thema. Eine wichtige Rolle in dem Wahlkampf wird jedoch die Katastrophe von Smolensk spielen, bei dessen Aufklärung es bisher keine neuen Erkenntnisse gibt. Was dazu führt, dass es immer mehr Verschwörungstheorien gibt, mit denen auch konservative Kreise versuchen, im Wahlkampf Stimmung zu machen.
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