Ein Drittel der Bürger wollen von Politik nichts mehr wissen
Eine Studie der spd-nahen deutschen Friedrich-Ebert Stiftung zeigt: Die so genannten "gesellschaftlichen Verlierer" sind besonders unzufrieden mit der Politik. 37 Prozent der Deutschen sind mit der Demokratie unzufrieden. Mehr als ein Drittel findet, dass die Demokratie weniger gut bzw. schlecht funktioniert. Diese Ergebnisse liefert eine repräsentative Umfrage der Friedrich-Ebert Stiftung (FES) zum Thema "Persönliche Lebensumstände, Einstellungen zu Reformen, Potentialen der Demokratieentfremdung und Wahlverhalten" befragt hat.
"Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der Demokratie verabschiedet", so der Wissenschaftler Frank Karl von der FES bei der Vorstellung der Studie.
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