Droht homosexuellen TouristInnen in Sankt Petersburg eine Strafe für Küssen oder Händchenhal
Sankt Petersburg plant ein Gesetz, das “Werbung” für Homosexualität unter Strafe stellen soll. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty Interational bezeichnete das geplante Gesetz als “kaum verschleierten Versuch, Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Inter- und Transsexuellen in Russland zu legalisieren“. Damit wurde jede öffentliche Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender Personen (LGBT) verboten werden. Das Aufhängen von Regenbogenfahnen oder öffentliche Auftritte von LGBT-Organisationen wären nicht mehr erlaubt. Davon betroffen wären auch HIV/Aids-Präventionskampagnen. Die deutschen Grünen wollen nun von der schwarz-gelben Regierung wissen, ob mit diesem Gesetz auch (deutschen) homosexuellen TouristInnen in Sankt Petersburg Strafen drohen können, wenn diese in der Öffentlichkeit einen Kuss austauschen, oder ihre Liebe durch Händchenhalten zeigen.
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