Dachschaden? Parlamentsdach ist einsturzgefährdet
Vor etwa vier Wochen tröpfelte es in der Nacht durch das Dach in den Plenarsaal des Parlaments. Die Folgen: Muffiger Geruch durch die feuchten Flecken am Teppich, aber sonst keine großen Schäden. Ein "Zeichen des Himmels" sei das, meinte damals der grüne Abgeordnete Dieter Brosz, um die Dringlichkeit des - von Präsidentin Barbara Prammer aufgeschobenen - Parlamentsumbaus zu beweisen.
"Gefahr für Leib und Leben"
Jetzt zeigt ein Gutachten im Auftrag der Parlamentsdirektion, das derStandard.at vorliegt: Ein paar Regentropfen sind noch das kleinste Problem, mit dem die Parlamentarier fertig werden müssen. Für die Menschen, die sich im Parlament aufhalten, besteht im schlimmsten Fall eine "Gefahr für Leib und Leben". Der grüne Parlamentarier Brosz nennt die jahrelange Verschleppung der Sanierungsmaßnahmen im Parlament in einer ersten Reaktion "fahrlässig und gemeingefährlich".
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